Für Selbstständige, Freiberufler & Solo-Unternehmer

Vorsorge & Geldanlage — endlich verständlich.

Ab 2027 sollen erstmals alle Selbstständigen von der geförderten Altersvorsorge profitieren. Wir erklären das neue geförderte Depot, ETF-Sparpläne und den Depot-Vergleich — sachlich, ohne Fachchinesisch und ohne Anlageberatung.

→ Sparplan-Rechner Altersvorsorgedepot 2027 verstehen

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🏛️ Altersvorsorge 2027

Das neue geförderte Altersvorsorgedepot für Selbstständige — Zulagen, Regeln, Vorbereitung.

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ETF-Sparplan & Depot-Vergleich — worauf es bei Kosten und Auswahl ankommt.

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Die fünf Entscheidungen, die bei Selbstständigen über die Vorsorge entscheiden

Die Produkte unterscheiden sich stark, die Grundsatzfragen kaum. Diese fünf Punkte tauchen in praktisch jedem unserer Ratgeber wieder auf — wer sie einmal durchdacht hat, kann jede einzelne Produktentscheidung deutlich schneller einordnen.

  1. 1. Niemand zahlt automatisch für dich ein — nichts passiert von allein

    Bei Angestellten führt der Arbeitgeber jeden Monat Rentenbeiträge ab, oft läuft eine Betriebsrente mit. Bei den meisten Selbstständigen läuft: nichts. Was im Alter da ist, ist exakt das, was selbst eingerichtet wurde — ein aufgeschobener Start kostet deshalb nicht „ein paar Monate“, sondern die Jahre mit der größten Zinseszins-Wirkung. Die praktische Konsequenz ist unspektakulär: ein fester Betrag per Dauerauftrag, nicht „was am Monatsende übrig bleibt“. Wer prüfen will, ob er zu den Selbstständigen gehört, die doch rentenversicherungspflichtig sind, findet die Regeln im Ratgeber zur gesetzlichen Rentenversicherung — und wie viel Rücklage überhaupt nötig ist, im Ratgeber zur Rentenlücke.

  2. 2. Erst die Liquiditätsreserve, dann das Investieren

    Selbstständige Einnahmen schwanken — und Auftragslöcher halten sich nicht an Börsenphasen. Wer ohne Reserve investiert, muss im schlechtesten Moment verkaufen: dann, wenn das Konto leer ist und die Kurse gerade unten sind. Deshalb steht der Notgroschen in unserer Logik vor jedem Sparplan, auch wenn Tagesgeld sich nach Stillstand anfühlt. Wie viele Monate Reserve sinnvoll sind und wo das Geld liegt, steht im Ratgeber Notgroschen & Liquidität.

  3. 3. Kosten sind die einzige Stellschraube, die sicher wirkt

    Die Rendite ist eine Hoffnung, die Kosten sind ein Fakt: Laufende Gebühren fallen in guten wie in schlechten Jahren an. Ein Rechenbeispiel aus unserem eigenen Modell: Bei 200 € monatlich über 25 Jahre und 6 % angenommener Rendite trennt eine Kostenquote von 0,2 % eine von 1,5 % am Ende rund 22.000 € — bei identischer Marktentwicklung. Worauf es bei Depotgebühren und ETF-Kosten ankommt, zeigt der Depot-Vergleich; durchrechnen lässt sich der Kosteneffekt im ETF-Sparplan-Rechner.

  4. 4. Steuern wirken bei Selbstständigen anders — vorher, nicht nachher bedenken

    Ohne Arbeitgeber gibt es keine automatisch „richtige“ Steuerroute. Rürup-Beiträge senken als Sonderausgaben das zu versteuernde Einkommen, binden das Geld aber bis zur Verrentung; ein normales Depot bleibt flexibel, dafür greifen Vorabpauschale und Abgeltungssteuer; und ab 2027 kommt das staatlich geförderte Altersvorsorgedepot mit Zulagen hinzu. Welche Kombination steuerlich aufgeht, hängt an der individuellen Lage — das klärt am Ende der Steuerberater, nicht eine Website. Die Mechanik erklären wir im Rürup-Ratgeber, im Ratgeber zur Vorabpauschale und im Ratgeber zum Altersvorsorgedepot 2027.

  5. 5. Die ehrliche Grenze: Was zu dir passt, kann diese Website nicht wissen

    Ob Rürup, Depot, gefördertes Depot oder eine Kombination die richtige Wahl ist, hängt an Einkommen, Alter, Familiensituation, bestehender Absicherung und daran, wie viel Schwankung du aushältst — finanziell und nervlich. Wir können Regeln erklären, Kosten vergleichen und Rechenwege offenlegen; eine Empfehlung für deinen Einzelfall können und dürfen wir nicht geben. Das ist keine Floskel, sondern die Grenze dieses Angebots: solo-finanzen.de ist Journalismus zum Vergleichen, keine Anlageberatung.

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